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GTS Magazin 01-2015

21FRÜHLINGSAUSGABE Egal, ob beim Autofahren durch die Stutt- garter City, beim fleißigen In-die-Tasten- Hauen im Büro oder bei einem entspann- ten Feierabendbier auf der Couch – eine junge Dame begleitet uns regelmäßig durch den Nachmittag. Zumindest für die- jenigen, die ihre Radiofrequenz auf 100.7 stehen haben und sich von ENERGY mit den aktuellsten Hits versorgen lassen. Von Montag bis Freitag sitzt die sympathi- sche Moderatorin im ENERGY-Studio und quatscht munter in ihr Mikrofon. Hinter der fröhlichen Radiostimme verbirgt sich eine waschechte Vollblutschwäbin, der trotz perfekter Stimmschule privat gerne mal ein „isch“ rausrutscht. Aber genau das macht sie so sympathisch. Aufgewachsen ist Cora in Beuren, doch mittlerweile lebt sie glücklich in ihrer Wahlheimat Ludwigs- burg. Die Stadt, in die sie sich sofort verlieb- te. Woanders zu wohnen könnte sich Cora gar nicht mehr vorstellen. Genausowenig einen anderen Job zu haben. So wohl fühlt sie sich bei ENERGY, dem Radiosender, der gerade Euer Gehalt verdreifacht. Direkt nach dem Abi hat sich Cora bei ENERGY beworben und durfte dort ein Volontariat beginnen. Der Startschuss für eine lange, gemeinsame Karriere war gefallen. Doch vernünftig wie sie ist, wollte Cora nicht al- les auf eine Karriere im Medienbusiness setzen. Deswegen studierte die gute Seele des ENERGY-Teams neben ihrem Radiojob noch schnell Kommunikationswissenschaf- ten an der Uni Hohenheim. Hut ab! Cora liebt Musik. Deswegen ist ENERGY der perfekte Ort für sie. Wenn die Moderato- rin an ihren Reglern sitzt, kann es im Stu- dio manchmal echt laut werden. Zu gerne singt und tanzt Cora zu den ENERGY-Hits durch die Office-Räume. Wenn sie nicht gerade ihre Gesangskünste zum Besten gibt, düst Cora mit ihrem Cabrio durch die schwäbischen Gassen oder geht im Städtle shoppen. Sie liebt es, ihre Wohnung einzu- richten und über Flohmärkte zu stöbern. Außerdem hat sie ein Faible für Fußball. Nein, nicht wegen der hübschen Männer, sondern allein wegen des Sports. Als ech- ter Fan verpasst sie deshalb natürlich kein Spiel des VfB und hockt so oft wie möglich zwischen grölenden Menschenmassen in der Mercedes-Benz Arena. Im Radio versorgst du uns immer mit den neuesten Tracks, welche Musik hörst du denn privat am liebsten? Da sag ich lieber mal, was ich nicht höre: Metal und Rock. Ansonsten mag ich alles, was tanzbar ist, gerne auch Soul & Funk. Momentan mag ich sehr gerne „Uptown Funk“ von Mark Ronson & Bruno Mars oder „Real Love“ von Clean Bandit & Jess Glyn- ne. Was man jetzt vielleicht nicht unbedingt von mir erwartet: ich höre zwischendurch auch mal Klassik. Im Moment find ich Max Richters „4 Jahreszeiten recomposed“ ziem- lich cool. Durch ENERGY stoße ich auch im- mer mal wieder auf Künstler, die ich vorher noch gar nicht gekannt habe. Letztes Jahr hab ich zum Beispiel den österreichischen DJ und Produzent Parov Stelar auf einem Konzert erlebt und bin seitdem ein Fan sei- ner Musik. Hört man denn als Radiomoderatorin anders Radio? Definitiv. Wenn ich gerade mal nicht ENER- GY höre und ein anderer Sender läuft, ach- te ich da schon auf Details. Man bewertet dann alles und ständig – wohl eine Be- rufskrankheit. Jedenfalls kann ich nicht mit Genuss einfach so Radio hören, wie ich es früher getan habe. Radio hören fällt also zur Entspannung flach. Wie schaltest du nach einem lan- gen Arbeitstag ab? Am Anfang fiel es mir wirklich nicht so leicht, komplett abzuschalten. Ich hab die Arbeit dann oft mit nach Hause genommen und mir immer Gedanken über die nächs- te Sendung gemacht: wer wäre interessant für ein Interview, was könnte man Neues vorstellen usw. Sobald ich irgendwas Span- nendes sehe, was in die Sendung passen könnte, mache mir Notizen. Zuhause muss ich mich wirklich manchmal dazu zwingen, einfach mal Nichts zu tun. Mein Job macht einfach so viel Spaß, dass es sich oft gar nicht nach Arbeit anfühlt. Und ich mache mir ja auch gerne Gedanken zur nächsten Sendung. Früher habe ich viel Sport ge- macht, vor allem Tennis. Ich bereue es rich- tig, dass ich meinen Schläger an den Nagel gehängt habe, aber es fehlt schlichtweg die Zeit. Seit Jahren nehme ich mir vor, mich sportlich wieder mehr zu betätigen. Du hast in deinen jungen Jahren schon einiges erreicht. Wo siehst du dich in fünf Jahren? Na, am liebsten bei ENERGY. Aber die Me- dienbranche ist sehr schnelllebig und das Volontariat ist bis heute keine staatlich an- erkannte Ausbildung. Deshalb war es mir auch wichtig, ein abgeschlossenes Studium zu haben. Dieses Jahr steht aber erstmal einiges an bei ENERGY! Wir werden eine Partyreihe mit dem PURE in Stuttgart auf die Beine stellen. An sechs Freitagen veran- stalten wir dort exklusive ENERGY MASTER- MIX Parties mit MASTERMIX DJs! Außerdem präsentieren wir erstmalig und exklusiv Rock im Park, das vom 5.-7. Juni stattfindet. Darauf freu ich mich riesig! Was fasziniert dich gerade am Radio? Ich liebe es, Interviews zu führen und Men- schen kennenzulernen. Es ist so spannend, mit Menschen über ihr Leben zu reden, was sie begeistert, was sie erlebt haben oder besonders gut können. Deshalb mag ich auch die ENERGY-Sendung „Gast der Woche“ so gerne. Da könnte ich stunden- lang zuhören. Man muss aber auch sagen, dass harte Arbeit dahinter steckt. Die Sen- dungen müssen vorbereitet werden, The- men werden in der Redaktion besprochen. Dann habe ich regelmäßig Sprechtraining. Aber der Aufwand lohnt sich. >>> I N T E R V I E W S

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