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GTS Magazin 01-2015

I N T E R V I E W S WWW.GYMAESTHETICS.DE >>> Die Resonanz war riesig! Kurze Zeit später machten sich zwei weitere Jungs in der Fitness-Szene einen Namen. Karl Ess und Ralf Sättele, die durch individuelle Trainingspläne und vegane Ernäh- rungstipps bekannt wurden. Philipp und Aleksander zögerten nicht lange und holten die beiden Jungs mit ins Boot. Durch diese vier Visionäre entsteht im Sommer 2013 das Fitnessmode-Label GYM AESTHETICS. Ab hier beginnt ein Erfolgssprint: binnen weniger Wochen erzielen die vier mit ihrem Label Kultstatus und auch der Webshop ist oft binnen Stunden ausverkauft, auf der Fachmesse FIBO wird ihr Stand quasi gestürmt. Zur gleichen Zeit geht das eigene Streetwear-Label SHRDD an den Start, zu dem auch eine eigene Schmucklinie gehört. Doch damit nicht genug, die Jungs von GYM AESTHETICS sind am Puls der Zeit und landen mit der Linie für Kompressionswäsche Snakeskin einen weiteren Treffer, der dem Stuttgarter Start-Up Unternehmen ein anhaltendes Runner's High beschert. Wann wusstet ihr, dass ihr GYM AESTHETICS haupt- beruflich machen wollt? Im Juli 2013 fing alles mit drei „Stringern“ an. Die gingen schon am ersten Tag weg wie warme Semmeln. Auch unsere GA-Shirts kamen von Anfang an richtig gut in der Community an. Karl und Ralf haben parallel über ihre Youtube-Chan- nels eine große Fangemeinde aufgebaut. Als sich Ende des Jahres 2013 abzeichnete, dass GA zum Fulltime-Job wird und bei Phil ein interner Wechsel bei Bosch anstand, musste eine Entscheidung her. Und die fiel zugunsten des eigenen Unternehmens. Nachdem wir dann schon in der Presse waren und die Leute wussten, wer hinter GA steckt, folgte ich Phil im Januar und gab meinen eigentlichen Job auf. Diese Entscheidung mussten wir einfach irgendwann treffen, da es nicht möglich war, beide Jobs unter einen Hut zu bekommen. Das heißt, ihr wart euch von Anfang an sicher, dass GA erfolgreich sein wird? Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht. Unser Vorteil war, dass wir vom ersten Tag an Umsatz gemacht haben. Da unsere Shirts immer gleich ausverkauft waren, konnten wir jeden Cent direkt wieder in die Warenbeschaffung stecken. Das war am Anfang noch riskant, aber irgendwann wurden Dimensionen erreicht, die uns selbst überrascht haben, sodass wir ein Lager aufbauen und vorausplanen mussten. Gibt es eurer Meinung nach sowas wie eine Erfolgs- formel für Gründer? Uns war wichtig, dass wir aus der Sicherheit heraus gründen. Wir hatten einen idealen Background mit guten Jobs, keine Verpflichtungen durch Familie und Kinder und außerdem gab es ein überschaubares Risiko mit geringem Investitions- volumen. Dazu Phil und ich als ehemalige Projektleiter sowie Karl und Ralf als Social-Media-Experten – das macht GA zu einer runden Sache!

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