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GTS Magazin 01-2015

62 FRÜHLINGSAUSGABE Kommst du ursprünglich aus Stuttgart? Ursprünglich bin ich in Arnbruck, einem kleinen Ort in Bayern, direkt an der tsche- chischen Grenze geboren. Aufgewachsen bin ich dann in Backnang. Mit meinem Mann bin ich vor kurzem von Schorndorf nach Stuttgart gezogen. Was magst du besonders an Stuttgart? Die Kessellage der Stadt ist wirklich was Besonderes, das gibt es sonst nirgendwo in Deutschland. Mir gefällt das Klima hier und, dass alles so schnell erreichbar ist. Man muss nicht lange mit Bahn oder Auto un- terwegs sein, um in die Stadt oder genau- so schnell ins Grüne zu kommen. Es ist die Kombination aus urbanem Leben und der Nähe zu Natur und Bergen, die Stuttgart für mich so lebenswert macht. Die Stadt ist sehr schnell zu meiner Heimat geworden. Welchen Kinofilm hast du als letztes gesehen? David Finchers fesselnder und genialer Thriller: Gone Girl. Welche Eigenschaften schätzt du an Menschen besonders? Für mich ist es besonders wichtig, dass ich jemandem vertrauen kann. Dazu gehört auch, dass ich weiß, dass ich mich auf je- manden komplett verlassen kann. Das Wis- sen, dass man füreinander da ist, ist mir persönlich sehr wichtig, beim Partner und in Freundschaften. Wo findet man dich, wenn du gerade nicht den „Green Stream“ zum Fließen bringst? Ich bin sehr gerne am Santiago-de-Chi- le-Platz in Stuttgart-Degerloch. Hier gehe ich oft mit meinem Hund Lucy spazieren. Shoppen gehe ich gerne bei Glore, Cos und Kauf dich glücklich. Was hörst du für Musik? Am liebsten höre ich Indie und Alterna- tive, z.B. Bands wie Bombay Bicycle Club oder MGMT. Das spiele ich den ganzen Tag hoch und runter. Die Musik läuft auch im- mer im Laden und bis jetzt hat sich noch niemand über meine Playlist beschwert. Und jetzt noch die Frage, die in kei- nem Bewerbungsgespräch fehlen darf: Wo siehst du dich in fünf Jahren? Bis dahin würde ich den „Green Stream“ gerne vergrößern. Im Moment ist die Flä- che des Ladens noch recht klein. Das wür- de ich in Zukunft gerne ändern. Vielleicht könnte man das Lager auch zu einer Pro- duktionsstätte umbauen. Außerdem müs- sen noch sehr viele Ideen in Smoothies umgesetzt werden, z.B. in super gesunde Weizengras-Shots. Hast du ein Lebensmotto? „Always be a first rate version of yourself, instead of a second rate version of some- body else“, von Judy Garland. Was würdest du Neugründern mit auf den Weg geben? Habt keine Angst davor, euch selbst zu ver- wirklichen. „Einfach machen“, ist die Devise. Es wird nie den perfekten Zeitpunkt geben, also nützt es nichts, abzuwarten. Man muss mutig sein. Aber ganz wichtig ist es, sich auch abzusichern und gut aufzustellen. Al- les muss gut kalkuliert sein, der Business- plan stellt das Fundament dar, das muss man ernst nehmen. Man schätzt zunächst vieles anders ein, als es sich im Endeffekt zeigt. Man sollte niemals unterschätzen, was alles dazu gehört, selbstständig zu sein. Trotzdem ist es ein tolles Gefühl, für sich selbst zu arbeiten und die gesamte Leidenschaft in ein Projekt zu investieren. S C H A U T V O R B E I A U F : www.thegreenstream.org G E H E I M T I P P S T A R T - U P

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